Symbolbild Energie
Energiepolitik

World Energy Outlook: Die Zeit drängt

Im World Energy Outlook 2021 beschreibt die Internationale Energieagentur (IEA), was die bisherigen Zusagen der Weltgemeinschaft zur Emissionsreduzierung bedeuten und mahnt eindringlich: Die bisherigen Versprechen reichen nicht aus. Mehr

direkt erfasst

Grafik zur Eigentümerstruktur von Photovoltaikanlagen

Im Trend: Photovoltaikanlagen in privater Hand

Vielen Deutschen hat es in Sachen Energiewende der Solarstrom besonders angetan. Die Zustimmung in der Bevölkerung für den Bau und Ausbau der Sonnenkraftwerke ist groß. Eine Studie zeigt jetzt: ein Großteil der Anlagen gehört auch Privatpersonen. Mehr

Ein Windrad
Erneuerbare Energien

Gemeinsam hoch hinaus

Bund und Länder wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien besser miteinander abstimmen und enger zusammenarbeiten. Dazu kam mit dem EEG 2021 der neue Bund-Länder-Kooperationsausschuss. Jetzt hat er seinen ersten Bericht zum Ausbaustand vorgelegt. Mehr

direkt erklärt

Illustration: Lupe über Solarmodulen.

Was ist eigentlich Carbon Leakage?

Emissionshandel, CO2-Bepreisung und vor allem „Carbon Leakage“ werden oft genannt, wenn es um Klimaschutz und Wirtschaft in der EU geht. Doch was ist „Carbon Leakage“ eigentlich und warum hat es gerade jetzt eine so große Bedeutung? Hier entlang für mehr Informationen: Mehr

Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur

Zitat der Woche

„Die sozialen und wirtschaftlichen Vorteile eines schnellen Wechsels auf saubere Energien sind enorm, und die Kosten der Untätigkeit sind immens.“

Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), zum World Energy Outlook 2021

Bild zeigt Zeitungsstapel

Pressestimmen

Diesmal in den Pressestimmen: Wie das leichteste aller Elemente die Energiewende voranbringen soll, wieso heißer Sand als Alternative zu Batteriespeichern mehr als „heiße Luft“ ist und wieso sich die energetische Sanierung vieler Altbauten jetzt besonders lohnt.

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direkt gemeldet

  • Grünes Licht für grünen Stahl

    Wie kann die Stahlproduktion schon heute emissionsärmer werden und welche Technologien ebnen den Weg, um die traditionsreiche Branche zu transformieren? Diese Fragen wollen die Projektpartner im Reallabor der Energiewende H2Stahl beantworten. An einem Duisburger Hochofen erproben sie in den nächsten fünf Jahren, wie sich Wasserstoff bei der Herstellung von Roheisen einsetzen lässt. Der Hintergrund: Grüner Wasserstoff soll im laufenden Betrieb Einblaskohle als Reduktionsmittel ersetzen und so die CO2-Emissionen des Prozesses um bis zu 20 Prozent senken. Parallel arbeitet das H2Stahl-Team an einer Alternativtechnologie zum Hochofen, mit der über 95 Prozent der Emissionen vermieden werden können. Die sogenannte Direktreduktion soll zukünftig möglichst mit reinem Wasserstoff umgesetzt werden können. Das BMWi fördert das Reallabor der Energiewende mit rund 37 Millionen Euro.

  • Wissenswertes zum Förderformat „Reallabore der Energiewende“

    Das Förderkonzept „Reallabore der Energiewende“ ermöglicht Forschungsvorhaben, in denen innovative Technologien in der praktischen Anwendung unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab getestet werden können. Im Rahmen einer Online-Schulung im September 2021 hatten über 100 förderinteressierte Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Wissenschaft Gelegenheit, sich über die Fördermodalitäten zu informieren und mit dem BMWi zum Förderkonzept auszutauschen. Wer die Inhalte der Schulung nachlesen möchte, findet die Präsentation sowie Fragen und Antworten jetzt online.

  • Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) weiterentwickelt

    „Seit dem 1. November gelten die Richtlinien Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft. Neu ist unter anderem die erstmalige Förderung von Ressourceneffizienz sowie die Förderung von Transformationskonzepten, um Unternehmen bei der Planung der Dekarbonisierung ihrer Standorte zu unterstützen. Die Förderung ist insgesamt anwenderfreundlicher und effektiver geworden, vor allem die Förderbedingungen für KMU wurden verbessert. Anträge können ab dem 1. November 2021 gestellt werden. Mit mehr als 12.000 Anträgen allein in diesem Jahr hat sich die EEW seit ihrer Einführung 2019 als erfolgreiches Förderprogramm für Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien etabliert.

  • 15. Energy Efficiency Award verliehen

    Die Deutsche Energie-Agentur (dena) prämierte auf ihrem jährlichen Energiewende-Kongress in Berlin fünf Projekte und ein Konzept mit dem internationalen Energieeffizienzpreis. Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi, lobte besonders das Engagement der Preisträger für die Energiewende: „Wer intelligent in Energieeffizienz investiert und auf technische Innovationen setzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte er. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 130 Bewerbungen für den Energy Efficiency Award eingereicht. Zur Auswahl standen vier Wettbewerbskategorien: drei für abgeschlossene Energieeffizienzprojekte mit messbaren Ergebnissen und eine Kategorie für neue, innovative Konzepte. Die spannenden Ideen der Preisträger sind ausführlich auf den Seiten des Awards nachzulesen. Der Award wird vom BMWi gefördert und durch die KfW unterstützt.

Kommende Ausgabe am 14. Dezember 2021

Die nächste Ausgabe des Newsletters "Energiewende direkt" erscheint am Dienstag, den 14. Dezember 2021.