direkt erfasst

Deutschland in der Spitzengruppe bei Emissionsminderungen.

Deutschland in der Spitzengruppe bei Emissionsminderungen

Deutschland will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um mehr als die Hälfte im Vergleich zu 1990 mindern. Ein ambitioniertes Ziel, das im Mitte Juni verabschiedeten Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) jetzt nochmals bestätigt wurde. Mehr

Windrad und Drohne
Energieforschung

Mehr Sicherheit für die Leuchttürme der Luftfahrt

Das Forschungsprojekt WERAN untersucht den Einfluss von Windenergieanlagen auf Navigationsanlagen der Luftfahrt. Mit den Ergebnissen sind jetzt bereits in der Planungsphase neuer Windparks genaue Prognosen über eventuelle Störungen möglich. Mehr

direkt erklärt

Illustration: Erneuerbare Energien, Fabrikgebäude und Wohnhaus unter einer Lupe

Was ist eigentlich grüner Wasserstoff?

Grün, Blau, Grau, Türkis. Warum das eigentlich farblose Gas als Hoffnungsträger der Energiewende plötzlich Farbe bekommt? Hier entlang für eine kleine Wasserstoff-Farbenlehre. Mehr

Solarfelder aus Vogelperspektive
Energiepolitik

Nationaler Energie- und Klimaplan verabschiedet

Der deutsche Nationale Energie- und Klimaplan (NECP) wurde Anfang Juni verabschiedet und an die EU-Kommission übermittelt. Mit den NECP können die Energie- und Klimapolitiken der EU-Länder erstmals vergleichbar dargestellt und abgestimmt werden. Mehr

Bundesminister Altmaier

Zitat der Woche

"Die Zeit für Wasserstoff und die dafür nötigen Technologien ist reif. Wir müssen jetzt die Potenziale für Wertschöpfung, Beschäftigung und den Klimaschutz erschließen und nutzen. Denn Wasserstoff wird ein Schlüsselrohstoff für eine erfolgreiche Energiewende sein."

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Mitte Juni zur Wasserstoffstrategie der Bundesregierung

Bild zeigt Zeitungsstapel

Pressestimmen

Diesmal in den Pressestimmen: Wasserstoff wohin man liest - warum mehrere EU-Staaten, darunter auch Deutschland, jetzt Wasserstoff-Pläne von der EU-Kommission fordern; wie Wasserstoff auf dem Meer erzeugt werden kann und wie Deutschland mit seiner Wasserstoff-Strategie jetzt "Gas geben" will. Mehr

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  • Vorgestellt: Menschen hinter den Schaufenstern "Intelligente Energie"

    Wie gelingt die Energiewende? Wie kann ganz Deutschland umweltverträglich, sicher und wirtschaftlich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden? An Antworten auf diese Fragen arbeiten mit SINTEG rund 300 Projektpartner in fünf auch Schaufenster genannten Modellregionen: C/sells, Designetz, enera, NEW 4.0 und WindNODE. Sie sind es, die einen Blick in die Energiewelten von morgen möglich machen. Mit ihrer Arbeit an Universitäten, in Forschungseinrichtungen, an Instituten, bei Unternehmen, in Vereinen und Stiftungen tragen sie jeden Tag zum Erfolg von SINTEG bei. Stellvertretend für viele Hundert Menschen werden jetzt einige der beteiligten Expertinnen und Experten auf der Webseite des BMWi unter dem Titel "Menschen hinter der Steckdose von SINTEG" vorgestellt.

  • Sonderinitiative "Erneuerbare Energien" für Exportkreditgarantien

    Viele deutsche Unternehmen verfügen über Schlüsseltechnologien und wichtiges Know-how für die nationale und internationale Energiewende sowie über große Wachstumschancen in den Auslandsmärkten. Ihnen will die Bundesregierung mit einer Sonderinitiative für Erneuerbare Energien bei den sogenannten Exportkreditgarantien des Bundes den Rücken stärken. Denn oft entscheiden nicht nur Technologien, sondern auch Finanzierungsangebote den internationalen Wettbewerb. Mit Exportkreditgarantien (sogenannten Hermesdeckungen) können langfristige Finanzierungen ermöglicht werden, indem Ausfallrisiken staatlich abgesichert werden. Eine wichtige Maßnahme der Sonderinitiative: Ab sofort können Exporte im Bereich der erneuerbaren Energien mit ausländischen Zulieferungen in Höhe von bis zu 70 Prozent mit einer Bundesdeckung abgesichert werden. Üblicherweise ist der Anteil der ausländischen Zulieferungen auf 49 Prozent begrenzt.

  • Routenplaner für noch mehr Energieeffizienz bis 2050

    Deutschland macht sich auf den Weg zu noch mehr Energieeffizienz. Mit dem Dialogprozess der Bundesregierung "Roadmap Energieeffizienz 2050" startet ein weiterer Teil der Ende 2019 verabschiedeten Energieeffizienzstrategie 2050. Die Roadmap orientiert sich an dem europäischen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 und beschreibt Pfade für die Energieeffizienz mit denen dieses Zielniveau erreicht werden kann. Im Austausch mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden im Roadmap-Prozess weitere Instrumente und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz entwickelt. Darunter Maßnahmen für die verschiedenen Sektoren wie Gebäude, Energie oder Verkehr und sektorübergreifende Maßnahmen im Bereich Digitalisierung, Qualifikation und Fachkräfte. Auch übergreifende Systemfragen werden beantwortet. Diese Maßnahmen sollen dann den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ergänzen. Im Herbst 2022 will die Bundesregierung ein Strategiepapier zu den "Entwicklungspfaden der Energieeffizienz bis 2050" verabschieden.

  • Corona-Krise: Koalitionsausschuss beschließt Konjunkturpaket

    Deutschland reagiert auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit einem 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket. Der Koalitionsausschuss hat sich am 3. Juni 2020 dazu auf entsprechende Eckpunkte und gezielte Maßnahmen verständigt. Das Konjunkturpaket soll vor allem die Nachfrage stärken, Beschäftigung sichern und gezielt stabilisieren; Investitionen von Unternehmen und Kommunen fördern und mit einem Zukunftspaket die Modernisierung des Landes voranbringen. Energiepolitisch wichtige Eckpunkte sind unter anderen die Senkung der EEG-Umlage in den Jahren 2021/2022 und eine Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms für 2020/2021. Emissionsärmere und emissionsfreie Fahrzeuge sollen zum Beispiel durch den beschleunigten Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur, die Verdoppelung der bestehenden Kaufprämie ("Innovationsprämie") für Elektroautos und zusätzliche Investitionen in die Batteriezellfertigung sowie eine stärkere Ausrichtung der Kfz-Steuer an CO2-Emissionen gefördert werden. Die vereinbarten Pläne für Maßnahmen werden in einem nächsten Schritt im Kabinett beraten.

Kommende Ausgabe am 14. Juli 2020

Die nächste Ausgabe des Newsletters "Energiewende direkt" erscheint am Dienstag, den 14. Juli 2020.