Sigmar Gabriel während seiner Rede
Internationales

Gabriel: Aus der Energiewende ein Industrialisierungsmodell machen

Der Umstieg von fossiler und nuklearer Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien kann helfen, die Wirtschaft heute und in Zukunft erfolgreich weiterzuentwicklen. Das betonte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel beim "Berlin Energy Transition Dialogue" letzte Woche. Sehen Sie hier die ganze Rede.

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direkt erfasst

Kreisdiagramm zeigt, wie sich die Investitionen auf die verschiedenen Energiequellen verteilen
Wirtschaftsfaktor

Investitionen in erneuerbare Energien 2014 gestiegen

Gut für die Umwelt und fürs Klima – aber auch gut für die Wirtschaft: Die erneuerbaren Energien sind mittlerweile ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Im Jahr 2014 wurden rund 18,8 Milliarden Euro in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien investiert. Mehr

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, spricht vor dem Bundestag
Strommarkt

Eckpunktepapier vorgestellt

Wie wird der Strommarkt fit für die Energiewende? Dazu steht in diesem Jahr eine Grundsatzentscheidung an. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat nun ein Eckpunktepapier vorgelegt, das diese Entscheidung vorbereitet. Zum Video

direkt erklärt

Illustration: Erneuerbare Energien, Stromnetz und Verbraucher unter einer Lupe

Was bedeutet eigentlich "Redispatch"?

Die Energiewende bringt viele neue Schlagworte mit sich. In unserer neuen Rubrik werden die wichtigsten davon aufgegriffen. Den Auftakt macht der Fachbegriff "Redispatch". Was ist damit gemeint – und was hat das mit unserer Stromversorgung und dem Netzausbau zu tun? Mehr

Strommasten auf grüner Wiese
Netze

Neuerungen für mehr Transparenz und Akzeptanz

Er ist die Achillesferse der Energiewende – und betrifft die Bürgerinnen und Bürger vor Ort ganz direkt: der Netzausbau. Das Bundeskabinett hat letzte Woche einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem Planungsprozesse nachvollziehbarer und die Möglichkeiten für eine Teilerdverkabelung erweitert werden sollen. Mehr

Illustration: Deutschlandweite Verteilung der Investitionen in Erneuerbare Energien
Germany Trade & Invest

Internationale Unternehmen – Teil der Energiewende in Deutschland

"Das Interesse von internationalen Unternehmen, aktiv an der Energiewende in Deutschland teilzunehmen, ist sehr groß", sagt Thomas Grigoleit, Bereichsleiter bei "Germany Trade & Invest". Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes wirbt im Ausland um Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und den Umbau unserer Energieversorgung. Zum Video

Schulgebäude mit Glasfassade
CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Ab 1. Juli 2015: Mehr Unterstützung für Kommunen und Unternehmen

Ob Schulen, Produktionshallen oder Bürokomplexe – in den rund 1,7 Millionen sogenannten Nichtwohngebäuden in Deutschland wird zu viel Energie verbraucht. Ab 1. Juli 2015 fördert die KfW Bankengruppe im Auftrag des BMWi verstärkt deren energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden. Mehr

Bundesminister Sigmar Gabriel und der algerische Energieminister Youcef Yousfi in Berlin
Internationales

Gabriel und Yousfi gründen deutsch-algerische Energiepartnerschaft

Neue Energiepartnerschaft mit Algerien: Die Absichtserklärung haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der algerische Energieminister Youcef Yousfi am Donnerstag in Berlin unterzeichnet. Wie Gabriel betonte, bietet die neue Partnerschaft großes Potenzial für eine nachhaltige Energieversorgung der beiden Länder. Mehr

Flaggen EU-Länder
Europa

EU tritt für Energieunion mit zukunftsorientierter Klimapolitik ein

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten haben bei der Sitzung des Europäischen Rats vergangene Woche in Brüssel Schlussfolgerungen zur Energieunion vorgelegt. Mehr

Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG

Zitat der Woche

"Batterien sind eine Schlüsseltechnologie, um das Netz flexibler und effizienter zu machen. Sie können Regelleistung sehr viel schneller und präziser bereitstellen als konventionelle Kraftwerke. Auch wirtschaftlich können Batteriespeicher sich im Wettbewerb mit konventionellen Kraftwerken durchsetzen. Sie sind also eine überlegene neue Lösung, um die stark wechselhafte Einspeisung regenerativer Energien zu bewältigen. Im windreichen Norden sind solche Lösungen besonders gefragt."

Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG

Bild zeigt Zeitungsstapel

Pressestimmen

Ein Liveticker zur Sonnenfinsternis: Plötzlich war es in der Schaltzentrale eines Netzbetreibers so spannend wie sonst nur im Fußballstadion. Außerdem in den Pressestimmen: Effizienzsprünge im Heizungskeller, Elektroautos ohne Ladekabel und das ARD-Interview von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Mehr

direkt gemeldet

  • Speicher im Stromsystem: Abschlusspapier der BMWi-Speicherkonferenz

    Die Rolle von Speichern bei der Energiewende muss entsprechend ihrer Funktionen differenziert betrachtet werden: Das machten die Diskussionen bei der Fachkonferenz im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Oktober 2014 deutlich. Wie das Abschlusspapier zeigt, ist der Bedarf an Speichern laut aktuellen Studienergebnissen zunächst begrenzt. Geringere Systemkosten durch Speicher sind erst langfristig bei sehr hohen Anteilen an erneuerbaren Energien zu erwarten. Speicher müssen sich im Wettbewerb mit anderen Flexibilitätsoptionen behaupten.

  • Neue Forschungsnetzwerke "Stromnetze" und "Energiesystemanalyse"

    Das Bundeswirtschaftsministerium setzt seine Vernetzungsstrategie in der Energieforschung fort und ruft zwei neue Forschungsnetzwerke ins Leben: "Stromnetze" und "Energiesystemanalyse". Staatssekretär Rainer Baake betonte: "Für den erfolgreichen Umbau des Energiesystems hin zu mehr Energieeffizienz und der Integration erneuerbarer Energien sind erhebliche technologische Fortschritte und Innovationen unverzichtbar."

  • Rechtsgutachten zu Atomrückstellungen veröffentlicht

    Das Rechtsgutachten soll die im Koalitionsvertrag vereinbarten Gespräche mit den Energieversorgungsunternehmen, die Kernkraftwerke betreiben, vorbereiten. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen deren rechtliche Verpflichtungen, die Kosten für den Rückbau der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zu tragen.

  • Beckmeyer bei deutsch-niederländischer Flüssigerdgas-Fachtagung

    Wie fördert der Bund die Nutzung von LNG (Flüssigerdgas) in Deutschland? Darüber berichtete der Maritime Koordinator der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, bei der Fachtagung "LNG - Full speed ahead".

Kommende Ausgabe am 21. April 2015

Nach der Osterpause erscheint der Newsletter "Energiewende direkt" das nächste Mal am Dienstag, den 21.4.2015.