direkt erfasst

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2019

Mehr Stromerzeugung aus Erneuerbaren

Sonne, Wind, Biomasse und Co. gewinnen für den deutschen Strommix weiter an Bedeutung. 2019 erzeugten sie durchschnittlich mehr Strom als alle Braun- und Steinkohlekraftwerke zusammen und rund acht Prozent mehr als noch 2018. Mehr

Solarpanele mit Windrad im Hintergrund
Energiepolitik

EEG-Umlage sinkt 2021

Gute Nachrichten für Stromkunden: Die EEG-Umlage, die jeder Verbraucher pro Kilowattstunde für die Förderung von Ökostrom zahlt, sinkt ab Januar 2021 auf 6,5 ct/kWh. Erstmals wird sie durch einen Bundeszuschuss gesenkt. Mehr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Seekabel
Energieforschung

Meilensteine unter dem Meer

Erstmals sind die Offshore-Netzanbindungen von zwei Staaten in der Ostsee zu einem gemeinsamen Netz verbunden worden. Es kann Windstrom vom Meer an Land transportieren und zusätzlich für den grenzübergreifenden Stromhandel genutzt werden. Mehr

Prof. Dr. Werner Beba, Projektkoordinator des SINTEG-Schaufensters NEW 4.0 auf der SINTEG-Abschlusskonferenz

Zitat der Woche

"Das Erfolgsrezept von SINTEG ist die Zusammenarbeit von 300 Projektpartnern aus Energiewirtschaft, Wissenschaft, Industrie und anderen Bereichen. Dadurch ist ein einzigartiges Netzwerk von Experten aus ganz Deutschland entstanden, das eine Übertragbarkeit der jeweiligen regionalen Lösungen sicherstellt. Wir werden weitermachen!"

Prof. Dr. Werner Beba, Sprecher der SINTEG-Koordinatoren

Bild zeigt Zeitungsstapel

Pressestimmen

Diesmal in den Pressestimmen: Ein CO2-futterndes Rechenzentrum, das niemand auf der Rechnung hat; die Zukunftsaussichten von Nord- und Ostsee als Zentrum europäischer Stromerzeugung und dena-Chef Andreas Kuhlmann über den richtigen Moment, "Stopp" zu sagen. Mehr

direkt gemeldet

  • Umweltbonus jetzt wieder mit anderen Förderungen kombinierbar

    Für die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs können neben dem Umweltbonus mit Innovationsprämie jetzt auch weitere öffentliche Fördermittel beantragt werden. Käuferinnen und Käufer können also von noch höheren Förderungen profitieren. Seit 16. November 2020 ist die überarbeitete Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus) in Kraft. "Mit über 34.000 beantragten Elektroautos im Oktober hat der Umweltbonus den vierten Rekordmonat in Folge verzeichnet. Das zeigt, dass das Interesse der Bevölkerung an E-Autos immer weiter steigt und ist ein gutes Signal für den Klimaschutz. Diesen Trend wollen wir weiter unterstützen", sagte Bundeswirtschaftsminister Altmaier dazu. Im Oktober 2020 wurden 32.324 Umweltbonus-Anträge für insgesamt 34.213 Fahrzeuge gestellt. Seit Einführung der Innovationsprämie im Juli 2020 gab es mehr als 100.000 Anträge. Das liegt bereits deutlich über der Gesamtanzahl von 2019.

  • Europäische Konferenz zur Batteriezellfertigung

    "Die Batterie der Zukunft, die Zukunft der Batterie": Darum wird sich das Programm der virtuellen "Europäischen Konferenz zur Batteriezellfertigung" drehen, die vom 24. bis 27. November 2020 im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stattfindet. Beteiligte aus Industrie, Forschung und Politik wollen sich gemeinsam über Entwicklungen in der Batteriezellfertigung austauschen, wichtige Trends diskutieren und länderübergreifende Kooperationen voranbringen. Die Veranstaltung ist auch Startschuss zu zwei europäischen Großprojekten, bei denen es um die gesamte Wertschöpfungskette der Batterie gehen wird – die "Important Projects of Common European Interest" (IPCEIs), von denen Deutschland eines koordiniert. Batterien gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Unter anderem in elektrischen Fahrzeugen, industriellen Produkten und in den Stromnetzen sind sie nicht mehr wegzudenken.

  • Acht neue Klimaschutz-Unternehmen

    Unternehmen mit besonders hohen Standards beim betrieblichen Klimaschutz und hohen Energieeinsparungen können sich um eine Mitgliedschaft in der Initiative "Klimaschutz-Unternehmen" bewerben. Mit der Aufnahme verpflichten sie sich freiwillig zu hohen Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz. "Solche Leuchttürme demonstrieren eindrücklich, dass Umweltschutz nur in der Kooperation mit Unternehmen erfolgreich sein kann. Ich ermuntere daher auch weitere Betriebe sich der Initiative anzuschließen", sagte Staatssekretär Thomas Bareiß anlässlich der Auszeichnung von acht neuen Mitgliedern des Unternehmens-Netzwerks im November 2020. Seit 2009 zeichnen das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Unternehmen für besonderes Klimaschutzengagement aus. Die nächste Bewerbungsrunde startet voraussichtlich im Februar 2021. Information zur Mitgliedschaft gibt es unter www.klimaschutz-unternehmen.de/mitglied-werden.

  • Bericht zur wirtschaftlichen Effizienz einer marktgestützten Beschaffung von Systemdienstleistungen

    Die Energiewende verändert die Stromversorgung in Deutschland grundlegend und stellt an Markt und Netzbetreiber viele neue Anforderungen. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen der Netzbetrieb angepasst und vor allem die sogenannten Systemdienstleistungen (SDL) weiterentwickelt werden. Mit ihnen kann das Stromnetz stabil und sicher betrieben werden. Zukünftig sollen solche Systemdienstleistungen grundsätzlich marktgestützt beschafft werden, es sei denn, das wäre wirtschaftlich nicht effizient. Die konkreten Beschaffungssysteme werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Zur Unterstützung bei der Einführung marktgestützter Beschaffungssysteme und um Lösungen für den zukünftigen Netzbetrieb zu finden, hatte das BMWi das Projekt SDL-Zukunft ("Zukünftiger Bedarf und Beschaffung von Systemdienstleistungen") gestartet. Ein erster Ergebnisbericht liegt jetzt vor.

  • 450 MHz: Die Frequenz für ein sicheres Stromnetz

    Nur mit einer intelligenten Vernetzung und Kommunikation zwischen allen Akteuren des Energiesystems können die Energiewende und der Hochlauf der Elektromobilität gelingen, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Für den Ausgleich der stark schwankenden Stromerzeugung durch erneuerbare Energien muss das gesamte Stromsystem flexibilisiert werden. Zugleich steigt die Zahl der Energieakteure stark an (Wind- und PV-Anlagen, E-Autos, Speicher, Wärmepumpen). Die 450 MHz-Frequenzen sind diesen Anforderungen am besten gewachsen. Mitte November 2020 hat die Bundesnetzagentur entschieden, die 450 MHz-Frequenzen vorrangig für kritische Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft bereitzustellen. Der Bundeswirtschaftsminister begrüßte die Nachricht. "Die heutige Entscheidung der Bundesnetzagentur bringt die Energie- und Verkehrswende voran und uns der Erreichung unserer Klimaziele einen wichtigen Schritt näher. Stromnetze sind kritische Infrastrukturen, Störungen können hier weitreichende Folgen haben. Die Netze müssen sicher sein und die 450 MHz-Frequenzen gewährleisten das: Sie machen unsere Netze widerstandsfähig."

Kommende Ausgabe am 15. Dezember 2020

Die nächste Ausgabe des Newsletters "Energiewende direkt" erscheint am Dienstag, den 15. Dezember 2020.